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Verkehrsopferhilfe
 
Was passiert eigentlich, wenn der Unfallverursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung z.B. wegen Unfallflucht nicht greifbar ist?. Nach § 12 PflichtVersG greift in diesem Fall der Entschädigungsfonds der Verkehrsopferhilfe ein. Ein Schmerzensgeldanspruch kann danach – trotz Fehlens eines Ersatzpflichtigen - in folgenden Fällen beansprucht werden:
  • wenn das Fahrzeug, durch dessen Gebrauch der Schaden verursacht worden ist, nicht ermittelt werden kann (Verkehrsunfallflucht)
  • wenn die auf Grund eines Gesetzes erforderliche Haftpflichtversicherung zugunsten des Halters, des Eigentümers und des Fahrers des Fahrzeugs nicht besteht
  • wenn für den Schaden, der durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursacht worden ist, eine Haftpflichtversicherung deswegen keine Deckung gewährt, weil der Ersatzpflichtige den Eintritt des Schadens vorsätzlich und widerrechtlich herbeigeführt hat

Im Falle der Verkehrsunfallflucht sieht das Gesetz eine Begrenzung der Einstandspflicht des Entschädigungsfonds vor. Danach kann ein Schmerzensgeldanspruch nur dann geltend gemacht werden, wenn und soweit die Leistung einer Entschädigung wegen der besonderen Schwere der Verletzung zur Vermeidung einer groben Unbilligkeit erforderlich ist. Eine besondere Schwere der Verletzung liegt dann vor, wenn ein Schaden aus der Masse der Personenschäden herausragt, insbesondere der Betroffene dauernd und erheblich in seinen körperlichen Funktionen beeinträchtigt ist.

Weitere Informationen und Kontaktdaten zur Verkehrsopferhilfe e.V. erhalten Sie hier: www.verkehrsopferhilfe.de

Sie sollten sich aber jedenfalls von einem rechtsanwalt für Verkehrsrecht vertreten lassen.