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Schmerzensgeldtabelle - Arm / Schulter

Nachfolgend erhalten Sie eine Liste verschiedener Schmerzensgeld-Urteile die auf Arm/Schulter-Verletzungen zurück gehen. Für die detaillierte Suche nutzen Sie bitte unsere nebenstehende (links) Volltextsuche.

Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
62.202 EUR Schulterluxation, Wirbelkörperbruch, Abriss des tuberculum maius 2006 Koblenz
Details:
Der Kläger und der Beklagte waren auf einer Geburtstagsfeier. Sie sind danach zusammen heimgefahren. Der Beklagte der gefahren ist war alkoholbedingt absolut fahruntüchtig und hat auch keinen gültigen Führerschein besessen. Während der Fahrt sind sie in einer Kurve von der Fahrbahn gekommen, sind gegen einen Erdwall geprallt und danach noch 20 Meter durch die Luft geflogen. Der Kläger wurde dabei erheblich verletzt. Er hat eine inkomplette Querschnittslähmung erlitten, mit Blasen und Mastdarmstörung und eine impotentia coeundi. Nur mit Hilfe von Unterarmstützen kann er sich kurze Strecken selbst fortbewegen. Sein Grad der Behinderung liegt bei 80-90% Den Kläger trifft aber ein Mitverschulden, da er die Fahruntüchtigkeit des Beklagten hätte erkennen können. Bei der Bemessung wurde mindernd berücksichtigt, dass es sich um eine Gefälligkeitsfahrt gehandelt hat. Zudem wurde berücksichtigt, dass der Kläger nicht vollständig gelähmt ist und wenn auch mühsam sich selbst fortbewegen kann.
 
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
31.023 EUR schwere Stauchung des linken Armes, Risse der Flügelbänder bei HWS-Distorsion (Schleudertrauma), Kapselriss des Wirbelgelenks C1/C2 2003 Celle
Details:
Zwischen der Klägerin mit ihrem Pkw und dem Beklagten 1 mit seinem Pkw (versichert bei der Beklagten 2) kam es zu einem Aufprallunfall. Bei dem Unfall verletzte sich die Klägerin u.a. schwer an der HWS. Sie wurde zweimal an der HWS operiert, dabei wurden Wirbel mit Metallplatten und Verschraubungen versteift. Bei den Eingriffen bestand die Gefahr einer Querschnittslähmung. Die Klägerin erlitt auch eine posttraumatische Belastungsstörung. Die Schuld des Beklagten 1 ist unstrittig. Die Klägerin litt lange Zeit an erheblichen Schmerzen. Die Ursache dafür wurde jedoch erst spät festgestellt. Sie war innerhalb der ersten drei Jahren nach dem Unfall immer wieder arbeitsunfähig. Ihre HWS ist nicht mehr voll beweglich. Bis zu der ersten Operation hatte sie große Probleme bzgl. ihrer Mobilität. Die Klägerin ist 50% schwerbeschädigt. Zwecks der psychischen Beeinträchtigungen ist sie in einer Langzeittherapie. Die Beklagten wurden als Gesamtschuldner verurteilt weitere 30000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.
 
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
25.000 EUR Schussverletzungen (Schrotladung); Verletzungen im Rücken-, Kopf- und Nackenbereich, Verletzungen am rechten Oberarm 2008 Hamm
Details:
Der Kläger suchte während einer Treibjagd eine vom Zeugen F getroffene Fasanenhenne. Auf dem Rückweg hört er den Ruf „Hase, Hase“, er schoss zweimal und traf den Hasen. Sofort danach wurde er vom Beklagten mit Schrotkugeln getroffen und hierbei schwer verletzt. Der Kläger hatte starke Schmerzen, vor allem im Rückenbereich; seine Schulterbeweglichkeit war schmerzhaft eingeschränkt. Der Kläger wurde von ungefähr 200 Schrotkugeln getroffen, etwa die Hälfte konnte von der Kleidung nicht abgehalten werden und drang teilweise tief in den Körper. Der Beklagte gab zwei Schüsse ab. Der Kläger war für den Beklagten schon vor dem Schuss zu sehen. Dem Beklagten ist ein grobes jagdliches Fehlverhalten anzulasten. Der Kläger wurde mehr als zweieinhalb Stunden operiert. Beim dem Eingriff konnten 46 Kugeln aus dem Rückenbereich entnommen werden und eine aus dem Hinterkopf. Acht Kugeln wurden ca. zehn Tage später entnommen, die 39 verbliebenen Kugeln konnten nicht entfernt werden. Narben sind im Nacken, an der rechten Körperhälfte und am Rücken zurückgeblieben. Eine schleichende Bleivergiftung ist möglich, gilt aber als äußerst unwahrscheinlich. Er muss sich jedoch wegen der Gefahr der Bleivergiftung – er leidet unter der Vorstellung der Vergiftung - regelmäßig kontrollieren lassen. Der Kläger litt noch länger unter Schreckhaftigkeit bei Knallgeräuschen und ging erst einige Zeit später wieder auf die Jagd. Der Heilungsprozess verlief ohne Probleme. Er konnte seinen Beruf bald wieder ausüben. Des Weiteren bereitet im die Vorstellung, dass die Kugeln im Körper wandern könnten, Probleme. Weiters ist bei der Bemessung zu beachten, dass das Schmerzensgeld von der Haftpflichtversicherung bezahlt wird. Aufgrund der Rechtsverteidigung des Beklagten dauerte der Prozess lange.
 
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
20.000 EUR Großflächige Hautabschürfungen, Prellung der linken Schulter, Prellung des rechten Oberschenkels, Große Skalpierungs-verletzung, Oberschenkelfraktur links 2004 Celle
Details:
Der damals 87jährige Beklagte fuhr von seinem Grundstück vorwärts in einem Bogen nach rechts auf die Fahrbahn. Dabei wurde der Kläger auf seinem Dreirad mit dem rechten vorderen Teil des Pkw erfasst und noch ca. 3,5 m mitgeschleift; dies bemerkte der Beklagte nicht. Erst die Großmutter des Klägers konnte den Beklagten darauf aufmerksam machen etwas rückwärts zu fahren, damit sie den Kläger befreien konnte. Danach war dem Beklagten noch immer nicht klar, was sich unter dem Fahrzeug befindet. Der Kläger wurde schwer verletzt, musste ins Krankenhaus. Der Unfall ist nur so zu erklären, dass der Beklagte nicht mehr fähig ist ein Auto zu steuern; falls er dies dennoch getan hat, muss es sich erhöhend auf das Schmerzensgeld auswirken, wenn er seine fahrerischen Fähigkeiten falsch beurteilt hat. Der Beklagte hat sich noch nicht einmal entschuldigt. Es ist ihm auch eine vollkommene Uneinsichtigkeit vorzuwerfen. Der Kläger musste dauerhaft im Streckverband liegen. Es ist eine ca. 23cm lange Narbe zurückgeblieben. Es wurden bereits 15000 Euro vorprozessual bezahlt, somit liegt ein Betrag von insgesamt 20000 Euro vor.
 
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
15.339 EUR Fraktur des rechten Schlüsselbeins, Verlust zweier Schneidezähne, Fraktur des rechten Schulterblattes, zertrümmerte Kniescheibe 2005 Duisburg
Details:
Die Klägerin war mit ihrem Motorroller unterwegs. Der Beklagte mit dem PKW. Der Beklagte nahm der Klägerin die Vorfahrt und erfasste sie dabei. Die Klägerin wurde hierbei nicht unerheblich verletzt. Der Klägerin musste die Hälfte bis zwei Drittel der rechten Kniescheibe entfernt werden. Dadurch ist das Gangbild beeinträchtigt und es entstehen Schmerzen bei Belastung des Kniegelenks. Des Weiteren sind negative Folgen im Unterlippenbereich eingetreten. Ein Bereich von ca. 2 bis 3 cm ist desensibilisiert. Des Weiteren treten hier wellenartige Schmerzen auf, die auf die narbenartigen Veränderungen durch die unfallbedingten Verletzungen zurückzuführen sind. Insbesondere wurde berücksichtigt, dass nach der mehrwöchigen stationären Behandlung, noch eine intensive krankengymnastische Behandlung erfolgt ist. Zudem erlitt die Klägerin Verletzungen die fast den ganzen Körper umfassten. Des Weiteren mussten die Schneidezähne überkront werden und ein vorzeitiger Verschleiß des rechten Kniegelenks kann nicht ausgeschlossen werde.
 
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
15.000 EUR Schulterfraktur links 2006 Köln
Details:
Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht. Der Kläger war zum spielen in einer Spielhalle. Als er diese wieder verlassen wollte, stolperte er über ein schwarzes Staubsaugerkabel, dass auf dem dunklen Teppichboden lag. Dabei hat er sich die linke Schulter gebrochen. Nach dem stationären Aufenthalt musste er noch drei Wochen intensiv zu Hause gepflegt werden. Seit dem Unfall, kann der Kläger den linken Arm nicht mehr über Schulterhöhe anheben und kann nichts mehr heben oder tragen. Da er durch eine Kriegsverletzung seinen rechten Arm nicht mehr gebrauchen kann, stellt die Verletzung des linken Armes eine erhebliche Lebensbeeintächtigung dar. Er kann ohne Hilfestellung alltägliche Dinge nicht mehr erledigen.

 

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