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Schmerzensgeldtabelle - Hand

Nachfolgend erhalten Sie eine Liste verschiedener Schmerzensgeld-Urteile die auf Hand-Verletzungen zurück gehen. Für die detaillierte Suche nutzen Sie bitte unsere nebenstehende (links) Volltextsuche.

Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
65.000 EUR Amputation Finger 2005 Düsseldorf
Details:
Die Klägerin begab sich wegen akuten Durchblutungsstörungen in der rechten Hand und in den Beinen ins Krankenhaus. Zuerst wurde nur die rechte Hand behandelt, wobei die Behandlung keinen Erfolg zeigte. Trotzdem wird mit der weiteren Behandlung abgewartet. Daraufhin musste der Ringfinger und der kleine Finger amputiert werden. Bezüglich des rechten Beines wurde ein Verschluss der Arterien festgestellt. Danach hätte sofort therapeutisch reagiert werden müssen, was aber nicht gemacht worden ist. Daraufhin mussten der Klägerin die rechte große Zehe und der betroffene Mittelfußknochen amputiert werden. Die Klägerin ist durch die Behandlungsfehler in ihrer Mobilität eingeschränkt.
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
25.000 EUR multiple Schnittwunden der rechten/linken Hand, Schnittwunde beim Kniegelenk, Durchtrennung Beugesehne am Endglied des rechten kleinen Fingers, Verletzung des linken Leberlappens, Stichwunde im Epigastrium, Wunde mit Verletzung der Drosselvene 2006 Hechingen
Details:
Der Beklagte versuchte die Klägerin mit einem Messer zu ermorden, weil sie sein Liebeswerben ablehnte. Die Verletzungen wären ohne sofortige ärztliche Versorgung tödlich gewesen. Neben etlichen Narben, insbesondere im gut sichtbaren Halsbereich, bleibt ein Beugedefizit im Bereich des linken kleinen Fingers. Die Klägerin ist nachhaltig psychisch traumatisiert. Seitdem der Kläger entlassen worden ist, ist bei ihr eine Belastungsstörung eingetreten. Obwohl sie sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet, hat die Klägerin Angsträume, Angst dem Beklagten zu begegnen und Komplikationen mit dem Umgang mit Männern. Diese körperlichen Belastungen führen zu einer schnellen Ermüdung der Klägerin und einer Einschränkung der Aktivität. Schmerzensgelderhöhend wurde berücksichtigt, dass der Beklagte mit äußerster Brutalität vorgegangen ist und vorher alles geplant hat. Ihm ging es um die Vernichtung fremden Lebens. Trotz Gegenwehr hat er nicht aufgehört immer wieder auf sie einzustechen.
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
17.895 EUR Bissmarken am Fingergrundgelenk der linken Hand, Bissmarken am linken Handgelenk 2002 Dortmund
Details:
Der Hund der Beklagten biss der Klägerin in die linke Hand. In der Heilungsphase kam es zu einer Sudeck`schen Dystrophie. Die Schmerzen strahlten ausgehend von der Hand in den Rippen- und Schulterbereich. Sie durchlief mehrere ambulante und stationäre Krankenhausaufenthalte, war arbeitsunfähig und es liegt eine MdE von 35% vor. Sie leidet noch immer unter Schmerzen. Um eine Linderung der Schmerzen zu erfahren, muss die Klägerin Medikamente einnehmen und krankengymnastisch behandelt werden. Eine Amputation des Armes muss nicht vorgenommen werden. Die Beklagte haftet als Halterin des Tieres. Vorprozessual wurde der Klägerin ein Betrag von 2.556 Euro bezahlt. Somit kommt man hier auf ein Gesamtschmerzensgeld von 17.895 Euro.
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
13.000 EUR Serienfraktur der Mittelhandknochen 2 bis 4 der linken Hand, Thoraxprellung, Schlüsselbeinbruch im mittleren Drittel, Schulterprellung links 2004 Bonn
Details:
Der Beklagte missachtete die Vorfahrt des Klägers, folglich kam es zu einer Kollision bei der sich der Kläger verletzte. Es liegt ein dauerhafter Schaden der linken Hand und der gebrochenen Mittelhandknochen vor, da sich eine Pseudarthrose im Bereich der Bruchstellen der linken Hand gebildet hat, die zu einer ständigen Entzündung in dem Bereich führt und somit auch zu der sichtbaren Anschwellung und der Funktionsminderung. Dieser Dauerschaden ist nicht reversibel, da eine operative Behandlung der Pseudarthrose, die normalerweise vorgenommen würde, wegen des ebenfalls beim Klägers vorhandenen Morbus sudeck wenig Erfolgsaussichten bietet. Der Kläger hat auch Beschwerden aufgrund des Bruches des linken Schlüsselbeins und ebenfalls durch Bildung einer Pseudarthrose und einer Verkürzung des linken Schlüsselbeins. Es muss nicht entschieden werden, ob wirklich eine dauerhafte Erwersbunfähigkeit eingetreten ist, da er - als Bürokaufmann und Rechtshänder - trotz der Beschwerden weiter tätig bleiben kann. Es wurden bereits vorher 3000 Euro bezahlt, dass somit insgesamt ein Schmerzensgeld von 13000 Euro gegeben ist.
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
10.000 EUR schwerwiegende Schäden bzw. Versteifung am Handgelenk durch Nichterkennen einer perilunären Luxation 2007 Karlsruhe
Details:
Der Kläger suchte den Beklagten wegen einer Handverletzung (Arbeitsunfall) auf. Die Hand wurde geröntgt. Der Beklagte stellte lediglich eine Handgelenkszerrung fest. Dem Kläger wurde ein Zink-Leim-Verband angelegt. Es lag jedoch eine perilunäre Luxation des Handgelenks vor. Durch die Fehldiagnose versteifte sich sein Handgelenk; er musste seine Tätigkeit als Getränkefahrer aufgeben und ist nun in Rente. Dem Beklagten ist das Nichterkennen der Luxation und das Nichteinleiten der richtigen Behandlung vorzuwerfen. Der Kläger hat noch immer Schmerzen. Diese können nur durch einen Eingriff, ebenso wie die Versteifung, aufgehoben werden.
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
9.000 EUR Teilverlust des Daumengliedes 2004 Dortmund
Details:
Der Kläger sah ein Spiel im Westfalenstadion auf einer Großleinwand im Bereich eines Stadiontores. Die Beklagte richtete dieses Spiel aus. Als das Tor geöffnet wurde, wurde der Kläger von den Menschenmassen mitgerissen; er hielt sich dann an dem Tor fest. Das Tor hielt den Menschenmassen nicht mehr stand. Dabei verletzte sich der Kläger am Daumen der rechten Hand schwer. Der Kläger konnte erst 45 Minuten nach dem Unfall behandelt werden, da die Sanitäter nicht durchkamen und ihm der Zutritt zu einem Aufenthaltsraum versagt wurde. Er wurde dann in einer Klinik operiert. Ein weiterer Eingriff folgte. Durch den Verlust eines Daumenteils liegt eine Funktionsminderung von 6/10 vor. Der Beklagten ist anzulasten, dass das Tor mangelhaft konstruiert und installiert war. Schmerzensgelderhöhend wurde auch berücksichtigt, dass das Verfahren lange andauert.
Schmerzensgeld Verletzung Jahr Stadt
2.500 EUR Abtrennung eines ca. 1 cm langen Stücks der Fingerkuppe des linken Zeigefingers 2009 Nürnberg
Details:
Der Kläger und der Beklagte (beide 15-jährig) wollten auf einer Eisbahn "Bockspringen". Als der Beklagte dem als "Bock" dienenden Kläger überspringen wollte, rutschte der Kläger aus und der Beklagte fuhr ihm mit den Schlittschuhen über beide Hände. Hierbei verlor der Kläger eine Fingerkuppe. Dem Beklagten ist einfache Fahrlässigkeit zur Last gelegt worden; dem Kläger wurde ein erheblicher Mitverschuldensanteil vorgeworfen. Des Weiteren wurde bei der Schmerzensgeldhöhe berücksichtigt, dass der Kläger sich sechsmal in ärztlicher Behandlung befand. Er litt ca. eine Woche an erheblichen Schmerzen. Der Fingernagel wurde auf das Restfingerglied transplantiert. Eine optische Beeinträchtigung bleibt zurück, wahrscheinlich auch eine Sensibilitätsstörung.

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